Unser Auftrag

Zugänglichkeit

Unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und anderen persönlichen Merkmalen sollten alle Zugang zum Internet und qualitativ hochwertigen Inhalten haben, denn Bildung ist ein Grundrecht. Voraussetzung dafür sind technische Infrastrukturen und die beständige Qualitätssicherung von Bildungsinhalten. Dabei zu helfen, diese Voraussetzungen zu optimieren, hat sich OESA e.V. zur Aufgabe gemacht.

Digitale und Medienbildung

Wir fordern den Aufbau einer zentralen Institution, die Vereine, Schulen und Hochschulen im Medienkontext ausbildet. Neben Didaktik, Methoden und Tools sollte auch das Thema Medienwissenschaft und Medienkritik, mithin der Komplex Mediennutzungskompetenzen abgedeckt werden. Diese Stelle soll keinesfalls neue Hierarchien etablieren, sondern allenfalls als erste Anlaufstelle dienen, bei der Lehrkräfte und Dozierende sich zum Thema Medienbildung informieren und weiterbilden können. Verknüpft sollte an dieser Stelle ein OER-Repositorium sein, in dem frei verfügbare Lernressourcen bereitgestellt, geteilt und gemeinschaftliche genutzt werden können.

Lebenslanges Lernen

Agilität ist das Stichwort der Zeit – alles ist agil, unsere Ausbildungssysteme sind es nicht. Ein gerechterer, gleichverteilterer Zugang zu Bildung durch den sinnvollen Einsatz von offenen Materialien und digitalen Methoden kann nur durch kompetente engagierte Mentor*innen vorangetrieben werden. Die Ausbildung von Wissensvermittler*innen jeder Art, ob Schule, Hochschule und erweiterter Bildungssektor muss dringend angereicht werden durch eine fundierte Ausbildung im Bereich der Medienbildung. Auch hier braucht es eine breite, zentrale Strategie um unser Dozierenden zukunftsfähig aufzustellen, damit Lernende auf einen Bildungssektor treffen, der tatsächlich auf der Grundlage von Chancengleichheit fußt. 

Offenheit. 

Wir unterstützen offene Bildung und Software. Denn dahinter steht die Idee, etwas gemeinschaftlich weiterzuentwickeln. Dabei sollte trotzdem das geistige Eigentum geschätzt und geschützt werden, deswegen ist eine weltweit einheitliche Lizenzierung offener Inhalte wesentlich. Unsere  Unterstützung zeigen wir, indem wir mit gutem Beispiel vorangehen und Open- Source- Software und Tools nutzen und zum Thema informieren und beraten.

OPEN als Standard

Digitale Bildung allein reicht nicht, denn die schlichte Überführung von Bildungsressourcen und -prozessen von analog nach digital baut Kompetenzbarrieren auf und erschwert aufgrund der überwiegend profitorientierten Angebote den Zugang zu Bildung. Um einen freien Zugang zu Wissen voranzutreiben braucht es politische und wirtschaftliche Anreize, Open Access Software, Open Education und Open Science voranzutreiben. Datensicherheit, Verständlichkeit und Transparenz,vor allem aber die Themen Zugänglichkeit, Barrierefreiheit und Flexibilität leiten den Komplex OPEN. Die UNESCO hat unlängst das Thema OER auf ihre Agenda gesetzt, die EU sollte dies auch tun. Wir verstehen uns als unabhängige Institution, für die Openness oberste Priorität hat. 

Partizipation.

Aus dem Ideenreichtum der ganzen Welt zu schöpfen erfordert kollaboratives Arbeiten. OESA e.V. setzt das durch Mentoring und den Wissenspool des internationalen Netzwerks um.

Diese Kerngedanken bedingen einander und sind sowohl im privaten als auch im professionellen Kontext hochaktuell. Deswegen sind Kompetenzen, Kenntnisse und ein Bewusstsein für offene Praktiken essentiell. OESA e.V. hat daher einen informativen Auftrag und veranstaltet Info- Events, Workshops, Projekte und vieles mehr. 

Grundrecht auf Internet

Bildung ist ein Grundrecht. Hard- und Software, Literacy und WLAN sind es nicht. Wir stehen ein für einen gleichberechtigten Zugang zu Technik und Internet, denn nur so kann Bildungsgerechtigkeit in Zukunft garantiert werden. Wir stehen außerdem für ein Recht auf Internet und einen niedrigschwelligen Zugang zu den damit verbundenen technischen Ressourcen ein.

So wie jedes Kind lesen, schreiben und rechnen lernt, sind wir überzeugt, dass es Kompetenzen erwerben muss, um eine Handlungsfähigkeit und Gestaltungsmöglichkeit seiner Umwelt zu entwickeln. Dazu gehört ein Verständnis für Digitalität, ebenso wie ein Grundlagenwissen zu den Komplexen Medienkritik, Datenschutz und Navigation.